Tiertransporte schmecken nicht! Mehrere Millionen Tiere werden durch Deutschlands Straßen gekarrt, um für die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern gequält, gemästet und geschlachtet zu werden. Wir müssen umgehend aufhören, Tiere für unsere Ernährung auszubeuten. Dazu gehört, Tiertransporte und das von ihnen verursachte unvorstellbare Leid abzuschaffen. Dafür müssen die deutsche Bundesregierung und die Europäische Kommission dringend handeln.  Lass uns sie daran erinnern, welche Schritte dafür sofort umgesetzt werden müssen!
DAS ANSCHREIBEN
An:
Frau Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (CDU)
und
Herrn Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Klöckner, sehr geehrter Herr Kommissar Andriukaitis,
durch die aktuelle Kampagne “Truck You – Tiertransporte schmecken nicht” des Deutschen Tierschutzbüros e. V. habe ich von den unhaltbaren und qualvollen Zuständen erfahren, die Tieren auf Tiertransportern widerfahren.
Täglich werden alleine in Deutschland 3,7 Millionen Tiere zur nächsten Mast- oder Zuchtstation transportiert oder zum Schlachthof gebracht. Durch seine Lage in Europa fungiert Deutschland auch als Transitland für Tiertransporte sowie als Exporteur von Zuchttieren quer durch den europäischen Kontinent und darüber hinaus. Auf engstem Raum werden die Tiere bei extremer Hitze oder Kälte, zumeist ohne Zugang zu Wasser, ohne jegliche medizinische Versorgung, oft mehr tot als lebendig, verletzt und verängstigt zum nächsten Ort gefahren – hunderte, nicht selten tausende Kilometer weit.
In der Bundesrepublik verleiht Art. 20a des Grundgesetzes dem Schutz der Tiere als Staatsziel Verfassungsrang. Auf EU-Ebene ist im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union seit dem Jahr 2012 festgeschrieben, dass „die Union und die Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung“ zu tragen haben. Zudem regelt die Verordnung EG 1/2005 den Schutz von Tieren beim Transport und damit zusammenhängende Vorgänge, auch in einem grenzüberschreitenden Kontext. Tiertransporte sind ein Teil der modernen Massentierhaltung, die jährlich den Tod von 70 Milliarden Landtieren weltweit verantwortet, männliche Rinder und Küken zu Abfallprodukten degradiert und die natürlichen Zyklen von weiblichen Nutztieren schamlos ausnutzt. Tiere werden als billige Ware in Länder verkauft, in denen Deutschland und die EU keinen Einfluss auf die herrschenden Tierschutzstandards haben.
Aufgrund unhaltbarer Tierschutzverstöße und wirkungsloser Sanktionen fordere ich eine sofortige Abschaffung aller Tiertransporte. Damit einhergeht eine Abschaffung der Massentierhaltung. Bis dieses Ziel erreicht ist, müssen zumindest die folgende Forderungen schnellstmöglich umgesetzt werden:
  1. Lebendtiertransporte in Nicht-EU-Staaten stoppen – Transporte bedeuten für jedes Tier enorme Torturen, egal in welchem Land. Bei Tiertransporten außerhalb der EU können EU-Länder wie Deutschland Tierschutz allerdings nicht kontrollieren und Missachtung desgleichen sanktionieren. Deshalb fordere ich einen sofortigen Exportstopp lebender Tiere in nicht EU-Länder.
  2. Stärkere Kontrollen und Sanktionen von Tiertransporten in Deutschland und der gesamten EU – Nur etwa 1% aller Tiertransporte in Deutschland müssen sich einer Kontrolle unterziehen, obwohl unangekündigte Kontrollen immer und überall möglich sind. Statistiken belegen, dass Mängel meist nur mit Empfehlungen oder Belehrungen sanktioniert werden, obwohl massive Verstöße gegen den Tierschutz und Transportvorschriften vorliegen. Ich fordere daher eine Überarbeitung der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 hinsichtlich der Häufigkeit von Kontrollen und der Strenge der Sanktionen bei Verstößen.
  3. Einheitliche, maximale Transportdauer von maximal 4 Stunden in Deutschland und der gesamten EU – In Deutschland gelten für die verschiedenen Nutztierarten unterschiedliche Regelungen hinsichtlich Transportdauer und Ladedichte. Rinder dürfen für 29 Stunden ohne Pause oder Verpflegung transportiert werden. Bis der Transport von lebenden Tieren gänzlich obsolet wird, fordere ich eine einheitliche, maximale Transportdauer von 4 Stunden für ALLE Tierarten.
Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass diese Zustände der Vergangenheit angehören und Tierleid keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft hat!
Mit freundlichen Grüßen
[Dein Name]

Tiertransporte schmecken nicht!

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Klöckner, sehr geehrter Herr Kommissar Andriukaitis,

durch die aktuelle Kampagne “Truck You - Tiertransporte schmecken nicht” des Deutschen Tierschutzbüros e. V. habe ich von den unhaltbaren und qualvollen Zuständen erfahren, die Tieren auf Tiertransportern widerfahren.

Täglich werden alleine in Deutschland 3,7 Millionen Tiere zum Schlachthof oder zu einer Zwischenstation transportiert. Durch seine Lage in Europa fungiert Deutschland auch als Transitland für Tiertransporte sowie als Exporteur von Zuchttieren quer durch den europäischen Kontinent und darüber hinaus. Auf engstem Raum werden die Tiere bei extremer Hitze oder Kälte, zumeist ohne Zugang zu Wasser, ohne jegliche medizinische Versorgung, oft mehr tot als lebendig, verletzt und verängstigt zum nächsten Ort gefahren - hunderte, nicht selten tausende Kilometer weit.

In der Bundesrepublik verleiht Art. 20a des Grundgesetzes dem Schutz der Tiere als Staatsziel Verfassungsrang. Auf EU-Ebene ist im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union seit dem Jahr 2012 festgeschrieben, dass „die Union und die Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung“ zu tragen haben. Zudem regelt die Verordnung EG 1/2005 den Schutz von Tieren beim Transport und damit zusammenhängende Vorgänge, auch in einem grenzüberschreitenden Kontext. Tiertransporte sind ein Teil der modernen Massentierhaltung, die jährlich den Tod von 70 Milliarden Landtieren weltweit verantwortet, männliche Rinder und Küken zu Abfallprodukten degradiert und die natürlichen Zyklen von weiblichen Nutztieren schamlos ausnutzt. Tiere werden als billige Ware in Länder verkauft, in denen Deutschland und die EU keinen Einfluss auf die herrschenden Tierschutzstandards haben.

Aufgrund unhaltbarer Tierschutzverstöße und wirkungsloser Sanktionen fordere ich eine sofortige Abschaffung aller Tiertransporte. Damit einhergeht eine Abschaffung der Massentierhaltung. Bis dieses Ziel erreicht ist, müssen zumindest die folgende Forderungen schnellstmöglich umgesetzt werden:

1. Lebendtiertransporte in Nicht-EU-Staaten stoppen – Transporte bedeuten für jedes Tier enorme Torturen, egal in welchem Land. Bei Tiertransporten außerhalb der EU können EU-Länder wie Deutschland Tierschutz allerdings nicht kontrollieren und Missachtung desgleichen sanktionieren. Deshalb fordere ich einen sofortigen Exportstopp lebender Tiere in nicht EU-Länder.
2. Stärkere Kontrollen und Sanktionen von Tiertransporten in Deutschland und der gesamten EU – Nur etwa 1% aller Tiertransporte in Deutschland müssen sich einer Kontrolle unterziehen, obwohl unangekündigte Kontrollen immer und überall möglich sind. Statistiken belegen, dass Mängel meist nur mit Empfehlungen oder Belehrungen sanktioniert werden, obwohl massive Verstöße gegen den Tierschutz und Transportvorschriften vorliegen. Ich fordere daher eine Überarbeitung der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 hinsichtlich der Häufigkeit von Kontrollen und der Strenge der Sanktionen bei Verstößen.
3. Einheitliche, maximale Transportdauer von maximal 4 Stunden in Deutschland und der gesamten EU – In Deutschland gelten für die verschiedenen Nutztierarten unterschiedliche Regelungen hinsichtlich Transportdauer und Ladedichte. Rinder dürfen für 29 Stunden ohne Pause oder Verpflegung transportiert werden. Bis der Transport von lebenden Tieren gänzlich obsolet wird, fordere ich eine einheitliche, maximale Transportdauer von 4 Stunden für ALLE Tierarten.

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass diese Zustände der Vergangenheit angehören und Tierleid keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft hat!

Mit freundlichen Grüßen

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